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Mieten steigen trotz Mietpreisbremse deutlich

Trotz Einführung der Mietpreisbremse vor rund einem Jahr
sind die Mieten in Bayern in dieser Zeit kräftig gestiegen.


Der Analyse zufolge beträgt die durchschnittliche Nettokaltmiete bei Neuvermietungen in Nürnberg derzeit 9,10 Euro pro Quadratmeter. Das sind rund sechs Prozent mehr als im vergangenen Jahr. In Erlangen, Fürth und Bayreuth sind die Mieten im selben Zeitraum jeweils um vier Prozent gestiegen. So betragen die aktuellen Durchschnittsmieten nach Berechnungen des Immobilienportals in Erlangen zehn Euro pro Quadratmeter, in Fürth 8,50 Euro und in Bayreuth 8,40 Euro pro Quadratmeter.

München weiter "Spitzenreiter"

Noch wesentlich höhere Steigerungen waren in München und Neu-Ulm zu verzeichnen, wo die Mieten um 15 Prozent anzogen. Die Landehauptstadt München ist mit Preisen von 17,30 Euro pro Quadratmeter Spitzenreiter im Freistaat.

Auch Ingolstadt und Landsberg am Lech ziehen an

Auffällig in der Auswertung sind Ingolstadt und Landsberg am Lech. Beide Städte zeigten sich im vergangenen Jahr noch recht preisstabil. In diesem Jahr weist Ingolstadt allerdings einen Sprung um 14 Prozent auf 11,40 Euro auf. In Landsberg am Lech stiegen die Mieten um satte zwölf Prozent auf 9,40 Euro. In beiden Städten mache sich wirtschaftliches Wachstum und die Attraktivität als Alternative zum teureren München bemerkbar, heißt es in der Studie. 

Grundlage: Anzeigen des Immobilienportals

Datenbasis für die Berechnung der Mietpreise waren 63.100 auf "immowelt.de" inserierte Angebote. Das heißt, die ermittelten Werte beruhen auf von Vermietern geforderten Preisen und nicht auf tatsächlich mit Mietern geschlossenen Verträgen.

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